In den letzten Monaten wird immer wieder empfohlen, artgerechtes Futter nach der Lieferung bei 80°C Umluft im Backofen 30-60 Minuten „auszubacken“. Es gibt entscheidende Gründe für diese Empfehlung, alle möchte ich mit meinen Ausführungen aus einem möglichst neutral und rational entkräften.

  1. „Ich möchte Futterschädlinge und Ektoparasiten abtöten.“

Dieser Satz kommt am häufigsten im Zusammenhang mit dem Ausbacken. Ektoparasiten wie Saugmilben, worunter die rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) und die tropische Rattenmilbe (Ornithonyssus bacoti) fallen, sind normalerweise gar nicht im Futter vorkommend. Wie der Name schon sagt saugen sie Blut bei einem Wirtstier, weshalb sich die rote Vogelmilbe hauptsächlich im Vogelnestern, Dachböden mit verwilderten Straßentauben, und in Geflügelställen aufhält. Darüber hinaus kann es eine Übertragung auf andere Wirtstiere (z.B. den Hund) bei einem Waldspaziergang oder durch die Fütterung der Wildvögel (v.a. Spatzen) geben. [2]

Tropische Rattenmilben halten sich an/bei wildlebenden Nagetieren wie der Haus- oder Wanderratte auf. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass Ratten als Lagerschädlinge die tropische Rattenmilbe bzw. Spatzen die rote Vogelmilbe beim Vertilgen „abwerfen“, die Wahrscheinlichkeit ist aber gering und kann wie die Hamsterhilfe NRW auch empfiehlt durch zwei Wochen einfrosten in Grenzen gehalten werden. [2] Dabei wird es in der ungeöffneten Originalverpackung bei mind. -20°C für mind. 72 Stunden eingefroren. Dabei werden besonders die Eier und Larven von Lebensmittelmotten unschädlich gemacht. [1] Lebensmittelmotten sind für Nager ungefährlich – können sogar als zusätzliche Eiweißquelle dienen- allerdings machen sie keinen Halt vor den menschlichen Nahrungsvorräten. [1] Besonders die Mehlmotte (Ephestia kühniella) ist unter anderen in Getreidesilos, Lebensmittelbetrieben aber auch im Privathaushalt zu finden. Ein Weibchen kann bis zu 500 Eier direkt auf das Nährsubstrat legen. Die Entwicklungsdauer bis zum adulten Tier hängt von verschiedenen Klimaparametern ab und kann zwischen 40 und 90 Tagen liegen. Die Imagos selbst leben nur 1-2 Wochen zur Paarung und nehmen in diesem Stadium keine Nahrung mehr auf. Bei einem zu starken Befall sollte das Futter entsorgt werden, da der Kot Allergien auslösen kann. [5] Bei vorherigen Einfrieren und einer Lagerung in gut einsehbaren luftdichten Bügelgläsern kommt es aber durch einen aufmerksamen Hamsterhalter selten so weit. Krankheiten übertragen Mehlmotten im Gegensatz zu Schaben und Nagetieren nicht. [5]

Futtermilben wie z.B.  die Mehlmilbe (Acarus siro) gehören zu der Klasse der Spinnentiere (Arachnida) und sind daher an ihren vier Beinpaaren (außer im Larvenstadium – nur drei Beinpaare) zu erkennen. [6] Sie sind sehr klein und wirken wie kleine Krümel. Am häufigsten sind sie in Getreidelagern und Silos anzutreffen. Sie befallen bevorzugt Trockenwaren wie Mehl, Getreide, Kleie, Haferflocken, aber auch Ölfrüchte und Pollen aus Bienenwaben. Bei mehr als 60% Luftfeuchte und mindestens 14% Substratfeuchte fühlen sie sich am wohlsten. Sie sind ähnlich wie Motten ungefährlich, sollten aber bei einem starken Befall durch Komplettreinigung beseitigt werden. Sie haben eine allergene Wirkung und beim Menschen konnten asmathische Erkrankungen bei Kontakt beobachtet werden. [6] Stark befallenes Futter verströmt einen beißend süßlichen Geruch, der unangenehm ist. [6] Falls dieser Geruch nicht wahrnehmbar ist, kann in eigenem Ermessen ein Einfrieren des Futters bei mindestens -20 °C für zwei Wochen Abhilfe verschaffen. [1] Bei der Lagerung sollte auf einen trockenen, kühlen und gut belüfteten Standort geachtet werden. [6]

Kornkäfer (Sitophilus granarius) gehören zu der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Seine Verwandten – Maiskäfer (Sitophilus zeamais) und der Reiskäfer (Sitophilus oryzae)- sehen dem Kornkäfer sehr ähnlich. Er kommt in häufig in Getreidevorräten vor. [1] Kornkäferweibchen legen unbemerkt ein einziges Ei in ein einzelnes (Getreide-)Korn und verschließen das Loch dann mit ihrem Sekret. Die Larve lebt weiterhin versteckt, indem sie sich die erste Zeit vom Inneren des Korns ernährt. Nach der Verpuppung dringt der bereits fortpflanzungsfähige Imago aus dem Korn heraus.  Ein voller Zyklus kann sich bei schlechten klimatischen Bedingungen auch bis zu sechs Monate hinziehen. [1] Neben den Exkrementen und Fäden der Larven und Puppen können befallene Lebensmittel auch oft Bakterien, Milben und Schimmelpilze enthalten, die das durch den Kornkäfer vorgeschädigte Brutsubtrat leichter besiedeln können. [30] Auch in diesem Fall sind die Kornkäfer für den Nager völlig unschädlich, allerdings sollte wie bei den Lebensmittelmotten stark befallenes Futter besser weggeschmissen werden. [1]

Es gibt noch einige andere Vorrats- und Futterschädlinge, aber eine weitere Ausführung würde den Rahmen sprengen. Hiermit wurden die bedeutendsten Schädlinge etwas nähergebracht.

Das Futter ist immer ein Naturprodukt, es kann zwar in der Lagerung durch Zusetzen von Ascorbinsäure, Ameisensäure oder Schwefelsulfaten von Schädlingen befreit werden, allerdings stellt das keine Garantie dar. [3] Mixerama wirbt in letzter Zeit mit einem neuen biologischen Verfahren, bei dem keine chemischen Zusätze zugesetzt werden. Sie sprechen von der Kohlenstoffdioxidentwesung (PEX-Verfahren). Das ist ein Verfahren von „Das Futtersilo“, bei dem das Futter in einen Drucktank gegeben wird und der Sauerstoff mit Kohlensäure bei einem Druck von 30 bar verdrängt wird und in den Organismus eintritt, wo sie die Zellen zerstört. Bei diesem Druck können nur wenige Schädlinge längere Zeit überleben, die restlichen werden beim blitzartigen Ablassen der Kohlensäure getötet, indem der Druckausgleich die Taucherkrankheit bei den Käfern herbeiführt. [4] Laut dem Futtersilo wird die Keimfähigkeit nicht beeinträchtigt und das Verfahren ist biozertifiziert.

  • „Bei 80°C werden sowieso keine Nährstoffe verändert und es gehen auch kaum Vitamine verloren.“

Vitamine gehören zu den Mikronährstoffen und sind essentielle (lebensnotwendige) organische Substanzen, die im Mikrogramm- (µg) und Milligrammbereich (mg) zugeführt werden müssen. Sie sind im Gegensatz zu den Makronährstoffen kein Baustoff sondern katalysieren und steuern biochemische Vorgänge im Körper. Es existieren 13 Vitamine und deren Komplexe, die sich wiederum in fettlösliche ( A,D,E,K ) und wasserlösliche Vitamine (C,B1, B2, B6, B12, Niacin, Panthothensäure, Biotin, Folsäure) unterteilen lassen. Erstere können in speziellen Zellen zu ihrer langfristigen Speicherung (bis über ein Jahr) und lipidhaltigen Zellmembranen sowie auch im Fettgewebe vorkommen. Die wasserlöslichen Vitamine hingegen können kaum gespeichert werden und lassen sich vor allem in Zytoplasma und den Zellzwischenräumen finden. [7] Durch die geringe Speicherfähigkeit von letzteren kann es schnell zu Hypovitaminosen von Vitamin B2, B6, Folsäure und daraus folgenden Mangelerscheinungen.[8] Alle Vitamine- außer Vitamin C und A- kommen sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln vor. Semiessentielle Vitamine sind z.B. Vitamin A (aus Provitamin β-Carotin) und D (aus Cholesterol), da diese beiden nur aus Vorstufen selbst vom Körper synthetisiert werden können. Vitamine sind unterschiedlich empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Hitze, UV-Strahlung, Sauerstoff und Säuren. [7]

In der Literatur findet man hauptsächlich die Angabe von Vitaminverlust beim Dünsten, Dämpfen, Garen und Kochen von Lebensmitteln. Über das trockene Erhitzen lassen sich also kaum Untersuchungen finden.

Vitamin C kann von Hamstern wahrscheinlich selbst gebildet werden – im Gegensatz zu Trockennasenprimaten, Menschen, früchtefressenden Fledermäuse, ein paar Familien der Sperlingsvögel, allen echten Knochenfischen und Meerschweinchen. [9,10] Diesen Tieren droht Skorbut, sollten sie nicht regelmäßig Vitamin C über die Nahrung zu sich nehmen. Grund für die Unfähigkeit der Eigensynthese ist eine Genveränderung, wodurch das Enzym, das für den letzten Syntheseschritt zuständig ist, nicht mehr hergestellt wird. Ein Vitamin C Verlust beim Erhitzen ist also für Hamster nicht so tragisch, zumal Vitamin C wie Vitamin B zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört und verstärkt beim Kochen ausgeschwemmt wird.   [10]

Abhängig von Trocknungstemperatur und -dauer gehen dabei bis zu 80% des Vitamin C´s verloren. [11] Allein der Umstand, dass nach der Trocknung durch den Hersteller nochmal empfohlen wird bei 80°C eine Stunde das Futter zu erhitzen, spricht für weitere 50% Verluste von Vitamin C in dem Zusammenhang. [11] Wahrscheinlich katalysieren (beschleunigen) hohe Temperaturen die Reaktion mit Sauerstoff. Durch eine konventionelle Trocknung können aber laut Forschern der Universität Manitoba Qualitätsmerkmale wie Geschmack, Farbe, Nährstoffe, Reduktion der Schüttdichte und Rehydratisierungskapazität leiden. [14] Flüchtige Verbindungen gehen mit dem aufsteigenden Wasserdampf verloren. [14] In Tabelle eins sieht man auch den deutlich sinkenden prozentualen Feuchtigkeitsgehalt, der mit einem Gewichtsverlust einhergeht. Einfrieren kann aber auch den Vitamin C Gehalt um bis zu 30% reduzieren, während andere Vitalstoffe Verluste von 0-5% verkraften. Vitamin C ist sehr anfällig für Sauerstoff und Luftzufuhr. Wenn z.B. Kartoffeln bei Raumtemperatur gelagert werden, dann lassen sich Verluste um bis zu 15% verzeichnen, bei Spinat betragen diese nach ein paar Tagen bereits bis zu 56%. [11] Auch gab es einen größeren Vitamin C Verlust nach einem Tag gekühlter Lagerung als 30 min erhitzen bei 72°C. [12] Bei der Pasteurisierung von Milch wird diese nach dem traditionellen Verfahren 10 bis 15 Sekunden auf 72-75°C erhitzt. [13] Dabei wird Vitamin C bis zu 3,7% abgebaut. [15] Dieser Wert könnte allerdings wenig aussagekräftig sein, da es sich um ein wasserlösliches Vitamin im wässrigen Medium handelt. Alpha- und Betacarotin sind Provitamine, also Vorstufen des Vitamin C´s. Bei der herkömmlichen Heißlufttrocknung wurde ein  Gesamtverlust von 19,2% festgestellt. [15]

Nach der Federal University of Rio Grande do Sul sind Vitamin B1 (Thiamin) und Vitamin B5 (Panthothensäure) die beiden hitzeempfindlichsten Vitamine im B-Komplex.[15] Beim Kochen ab 100°C werden sie wieder als wasserlösliche Vitamine ausgeschwemmt. Thiamin ist bei saurem pH-Wert von 3 weitgehend stabil, ab einem pH-Wert von 5-6 wird es zunehmend anfällig für eine Deaktivierung durch Hitze. [16] Es oxidiert mit Sauerstoffkontakt. [16] Allerdings gibt es noch einen höheren Verlust beim Trocknen, nämlich bis zu 10% bei B2, B3 und B6, bis zu 30% bei Thiamin und bis zu 50% bei Folaten und Vitamin B12. [11]

Nach derselben Quelle wird Vitamin D in oxidierenden Fetten durch Licht- und Sauerstoffzufuhr zerstört, Erhitzen (z.B. Pasteurisieren) und Aufbewahren haben kaum einen Einfluss. [17]

Kocht man z.B. Eier, in denen sich Vitamin A (Retinol) befinden, kann es einen Verlust von bis zu 20% geben. In einer inerten (reaktionsträgen) Atmosphäre ist Vitamin A stabil, sollte es aber in Gegenwart von Sauerstoff erhitzt werden, verliert es schnell seine Aktivität.[11] Gart man Betacarotin, aus dem der Körper Vitamin A herstellt, kann aber die Bioverfügbarkeit sogar erhöht werden. [11] Feucht- und Trockenkochen kann bis zu 34,3% Verluste von Alpha- und Betacarotin verursachen. [11]

Vitamin E ist unter Abwesenheit von Sauerstoff bis ca. 200°C hitzestabil, durch Erhitzen wird aber wieder die Oxidation beschleunigt. [18] Durchschnittliche Küchenzubereitungsverluste von Pflanzenölen betragen 10%.[18]

Vitamin K wird durch die Nahrungsmittelzubereitung z.B. kaum verändert, der Kochverlust beträgt z.B. gerade einmal 5%.[18]

Um die Veränderung der analytischen Zusammensetzung bei Hitze, Kälte und Lichteinwirkung zu dokumentieren habe ich eine kleine Futtermitteluntersuchung in einem Labor veranlasst. Ich habe  bei der Futterkrämerei das Zwerghamstermenü Original inklusive Eiweiß-Cocktail bestellt. Dann habe ich acht durchsichtige luftdichte Zippertütchen zurecht gemacht, in die ich jeweils direkt nach Lieferung 15 g gemacht habe. Ich habe auf eine ähnliche Zusammensetzung geachtet, indem ich jeweils ein Shrimp, eine Seidenraupenpuppe, eine Grille, einen Mehlwurm, zehn Gammarus, eine Kornblume und weitere Kräuter in möglichst gleicher Größe gepackt habe. Eine Probe habe ich fünf Tage trocken hinter das Fenster in die Sonne gelegt (südliche Ausrichtung). Eine weitere Probe wurde für 80 Stunden bei -23°C im mittleren Fach eingefrostet. Einen Teil habe ich in einen trockenen Vorratsschrank bei ca. 20°C Zimmertemperatur dunkel in ein Bügelglas gepackt, während die restlichen Proben bei jeweils einer Stunde bei 40°C, 60°C, 80°C, 100°C und 120°C bei Ober- Unterhitze im Backofen ausgebacken wurden. Bei 80°C fing die Probe an, leicht brotartig „verbrannt“ zu riechen, mit zunehmender Temperatur verstärkte sich dieser Effekt. Ab 120°C sah man braune Verbrennungen an den dünnen Kräutern. Nach dem Ausbacken wurden die Proben gemörsert und weitgehend homogen gemacht. Bei der Firma „FOSS GmbH“ in Hamburg, einem weltweit führenden Anbieter für Analytik für die Lebensmittel- und Getreideindustrie, wurden meine Proben mit dem NIR-Infrarotspektrometer (Modellname: NIRS DS2500- Futtermittel) untersucht. Dies ist ein Analysegerät, dass häufig zu Routinekontrollen bei der Warenannahme und Überwachung der Produktion bis zum Endprodukt angewendet wird. Mit einer hohen Messgenauigkeit im gesamten Wellenlängenbereich von 400 bis 2500nm können Feuchte-, Protein-, Fett-, Faser-, Rohstärke-, Stärke- und Aschegehalt bestimmt werden. [19] Bei einer Analysenzeit von unter einer Minute pro Probe wurden am 7.10.21 von 10:57 bis 11:34 Uhr alle Proben auf all diese Parameter untersucht. In Tabelle eins werden die prozentualen Anteile von

Bezeichnung ProbeProteingehalt in %Feuchtig-keit in %Fettgehalt in %Rohfaser in %Asche in %Stärke in %
1-Tageslicht-Raumtemperatur16,739,547,756,385,9240,54
2-Bügelglas-geringe Lichtzufuhr16,739,917,616,715,6240,89
3- 80h-Frost bei     -23°17,599,468,246,706,1139,03
4-Ausbacken bei 40° 1h17,189,329,315,536,3140,97
5-Ausbacken bei 60° 1h18,068,768,939,247,5335,10
6-Ausbacken bei 80°C 1h17,938,329,086,806,6439,25
7-Ausbacken bei 100°C 1h17,808,139,065,996,2640,14
8-Ausbacken bei 120°C 1h17,947,898,846,756,4139,22

Tabelle 1

Protein, Fett, Feuchte etc. deutlich. Es fällt auf, dass der Proteingehalt mit steigender Temperatur ansteigend ist, der Feuchtegehalt sinkt kontinuierlich. Letzteres ist natürlich mit sinkendem Wassergehalt durch die voranschreitende Trocknung zu erklären. Stärke-, Asche-, Rohfaser- und Fettgehalt stagnieren. Meist steigt der Gehalt bis zur 60°C-Marke, findet dort das Maximum und sinkt danach wieder ab. Fett und limitierende (essentielle) Aminosäuren wie Lysin, Leucin, Phenylalanin, Isoleucin und Methionin sind bei 60°C am optimalsten aufgeschlossen, daher lassen sich dort auch die hohen Werte erklären. Danach werden die essentiellen Aminosäuren strukturell verändert und werden höchstwahrscheinlich weniger verwertbar. Untersuchungen von Hubert Cremer haben gezeigt, dass Futtermittel für Hühner, die auf über 60°C erhitzt (getoastet) wurden, weniger Eier legen. Dieses Phänomen lässt sich dadurch erklären, dass besonders Lysin, Leucin und Methionin unerlässlich zum Eier legen sind und beide letzteren auch mit durchschnittlich 630mg und 225mg in einem Ei enthalten sind. [20]

Bei Mungobohnen konnten Forscher vom National Root Crops Research Institute in Nigeria nachweisen, dass leichte und kontrollierte Wärmebehandlung ein wirksames Mittel zur Inaktivierung von thermolabilen antinutritiven Faktoren von Hülsenfrüchten ist.[21] Die nahrhafte Qualität konnte bei Hülsenfrüchten durch Hitze verbessert werden und das Risiko auf Krankheitsübertragung wurde reduziert. [21] Es gibt also wünschenswerte Änderungen der chemischen Zusammensetzung, ernährungsphysiologischen und organoleptischen Eigenschaften. [21] Allerdings zeigte sich auch, dass es bei einer verlängerten Erwärmung einen Nährstoffverlust durch Verlorengehen von Vitaminen und essentiellen Aminosäuren gab, indem der Proteingehalt durch Denaturierungsprozesse sank. [21] Auch wurden Mineralien wie Zink, Eisen und Calcium durch Erhitzen reduziert. [21] Als stickstofffrei ernährte Ratten mit rohen, gekochten und gerösteten (ab 100°C) Mungobohnen gefüttert wurden, ließ sich eine geringere Gewichtszunahme von 13,32%, 42,8% und 41,2% als mit Casein beobachten. [21] Aufgrund dieser Ergebnisse ist davon auszugehen, dass die gerösteten und gekochten Mungobohnen von geringerem Nährwert waren. [21] Rohe Mungobohnen haben im Verhältnis zu gerösteten Mungobohnen einen vier Prozent höheren biologischen Wert (BW). [21] Feuchte Wärmebehandlung reduziert das Protein-Effizienz-Verhältnis (PER) mehr als trockene Hitze. Zurückzuführen ist die verringerte Proteinqualität wahrscheinlich auf die Zerstörung der essentiellen Aminosäure Lysin. [21] Aber beim feuchten Erhitzen wurde beobachtet, dass sich die Nettoproteinnutzung (NPU) und die wahre Verdaulichkeit von Mungobohnen stärker als beim trockenen Erhitzen verbessert. [21] In Bezug auf das Futter- ausbacken bedeutet das, dass Erhitzen unter Wassereinfluss die Wertigkeit von Protein verbessern kann.

Des Weiteren muss man einen genauen Einfluss von Hitze auf die Zusammensetzung der Fettsäuren werfen. Laut der UGB (Vereine für unabhängige Gesundheitsberatung) bestehen gesättigte Fettsäuren aus Einfachbindungen und sind weitgehend hitzestabil. Gleiches gilt für die einfach ungesättigten Fettsäuren, die eine Doppelbindung besitzen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind hingegen nicht so hitzestabil und enthalten mehrere Doppelbindungen. Zu diesen gehören die essentiellen Omega-6- und Omega-3 Fettsäuren, die vom Körper nicht selbst gebildet werden können. [18,22] Nahrungsquellen für Omega- 6- Fettsäuren sind leichter zu finden. [22] Omega 3 Fettsäuren befinden sich hauptsächlich in Pflanzensaaten, pflanzlichen Ölen wie Lein-, Hanf- und Leindotteröl sowie Nüssen in Form von Alpha-Linolensäure (ALA). [22] Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind am Aufbau von Zellmembranen beteiligt und aus ihnen werden Stoffmediatoren mit hormonähnlicher Wirkung („Gewebshormone“, Eicosanoide) im menschlichen Körper gebildet. [23] Omega-6 und 3-Fettsäuren besitzen eine antagonistische Wirkung, indem die Eicosaniode der Omega-6-Fettsäuren unter anderen stark gefäßverengend, entzündungsfördernd und blutgerinnend wirken während die Eicosaniode der Omega-3 Fettsäuren das Gegenteil auslösen. [23] Da sie eine deutlich höhere Affinität als die Gewebshormone der Omega-6 Fettsäuren haben, empfiehlt die „deutsche Gesellschaft für Gesundheit“ ein Verhältnis von unter 5:1. [22,23] Ist das Verhältnis unausgeglichen, kann es zu erhöhten Neutralblutfettwerten, Arteriosklerose und Fettstoffwechselstörungen bei Diabetikern kommen. [23] Besonders ungesättigte Omega-6 und 3- Fettsäuren oxidieren durch Einfluss von UV -Licht und Kontakt mit der Luft in kürzerkettige Verbindungen. Dieser Vorgang wird durch Wärmezufuhr beschleunigt. [24] Laut der RGT-Regel erhöht sich innerhalb der physiologischen Temperaturen (1°-37°C, darunter gefriert Wasser, darüber denaturieren Enzyme) die Reaktionsgeschwindigkeit um das Doppelte (in Ausnahmen um das 1,5-4 fache), sollte sich die Umgebungstemperatur um 10°C erhöhen. [25] Molteberg et.al. untersuchten den Einfluss von Hitze auf geschälte und ungeschälte Haferkörner. Sie erhitzten nach 2 min aufweichen in Wasser sie bei 100°C für 3,5 bis 4 Stunden. [26] Während der Verarbeitung kam es zu einer Reduzierung der ungesättigten Fettsäuren, der 40% für beschalte Haferkörner und 45% für geschälte Haferkörner, was durch den Anstieg von Hexanal, einem Indikator für flüchtige Oxidationsprodukte nachweisbar war. [26] Der Gesamtfettgehalt hat sich allerdings nicht verändert. Zentrum der Gesundheit schreibt auf ihrer Website, dass Rohmilch, also weder pasteurisiert noch ultrahocherhitzt, einen höheren Bestandteil an Omega-3 Fettsäuren, B- und C-Vitaminen und Folsäure hat. [27] Diese These lässt sich durch Qualitätssicherungsuntersuchungen durch Hubert Cremer bei LUFA in Oldenburg stützen. [3] Er untersuchte Rohmilch aus dem Tank (gefüllt mit Mischmilch mehrerer Melkzeiten) mit dem daraus hergestellten Käse von mehreren Bauern. Rohmilchkäse ist aufgrund hygienischer Vorlagen nur unter gewissen Voraussetzungen verkäuflich, daher wird die Milch vorher fast immer pasteurisiert. [3] Natürlich bleibt fraglich, ob das Kasen Einfluss auf die Zusammensetzung hat. Aus drei zufällig ausgewählten Stichproben von drei Bauern ergab sich, dass sich der Anteil mehrfach ungesättigter Omega 3- Fettsäuren von Rohmilch zu Käse von 1,14% zu 1,05% und 0,93% auf 0,84% absenkte. [3] In einer dritten Probe erhöhte sich der Omega-3 Anteil um 0,02%. [3] Man muss allerdings erwähnen, dass sich in der ersten Probe der Anteil der Omega-6-Fettsäuren erhöhte und zwar um 0,26%. [3] Die beiden anderen Proben erlitten einen Omega-6-Verlust von 0,1% und 0,19%.[3] Durch die gegenteilige Veränderung der Verhältnisse kann es zu einem Ungleichgewicht der beiden Fettsäuren kommen. [3] Die Originaldaten gebe ich aus Datenschutzgründen in diesem Artikel nicht preis.

Fazit: Man kauft sich speziell zusammengemischtes Hybriden- bzw. Campbellfutter, das eine Diabetes verhindern/herauszögern soll. Wenn man es nun ausbäckt, ist die Gefahr gesteigert, dass der Hamster an einer Fettstoffwechselstörung oder auch Herzproblemen erkrankt.

Ausblick: Analysegeräte für Lebensmittel sind sehr präzise und können meist nur ein kleines Spektrum der Nahrungsbestandteile untersuchen. Es gibt also ein spezielles Analysegerät für Fettsäuren nur für flüssige Lebensmittel. Rohmilch wurde von einem bestimmten Bauern genommen und die Werte mit dem daraus hergestellten Käse, dessen Rohmilch vorher pasteurisiert wurde, verglichen. Man kann zwar in Eigenregie Rohmilch aus dem Tank pasteurisieren, dazu fehlte mir aber leider die Zeit, außerdem muss das sehr genau erfolgen. Wie erwähnt sind Milchuntersuchungen sehr teuer und belaufen sich bei der LUFA in Oldenburg pro Probe auf ca. 120€. Es gibt auch ausgewertete Daten durch Hubert Cremer, die tendeziell besagen, dass pasteurisierte Milch einen Fettsäurenverlust von Omega 3 erleidet. Allerdings wurde dort Rohmilch jeweils einzelner Bauern mit pasteurisierter Milch aus Mischtanks von Molkereien verglichen. Und da die Fütterung der Kühe mit z.B. Soja, Mais und Weizen als Kraftfutter das FS-Verhältnis negativ beeinflusst, möchte ich eventuell meine Bachelorarbeit der Frage widmen, ob es eine Fettsäurenverschiebung bei Rohmilch und der daraus pasterurisierten Milch und parallel zum Hamsterfutter ausbacken gibt.

  • Das Futter wurde von den Lieferanten/Herstellern sowieso schon bei 80 und mehr Grad Celsius vorher zum z.B. trocknen behandelt. Dann müsste es ja schon vor Ankunft „entwertet“ sein.

Aufgrund dieser Aussage habe ich mehrere Futtermittelhersteller kontaktiert. Falk Krämer von der Futterkrämerei hat in einer E-Mail vom 16.03.21 die Frage beantwortet: „Ich habe extra für Sie nochmal bei unseren Lieferanten nachgefragt. Unsere Hauptlieferanten für Kräuter, Gemüse und Eiweiß bekommen in der Regel bei 45-60°C, in wenigen Ausnahmefällen auch bei 70°C, getrocknete Ware. Bei Körnern wird regelmäßig im selben Bereich getrocknet. Die Trocknungsverfahren unterscheiden sich stark von Produkt zu Produkt – Kräuter werden bspw. in der Regel einfach in die Sonne gelegt bis sie trocken sind, Eiweiß wird teilweise mit Mikrowellenstrahlung getrocknet.“ Der angegebene Bereich von 45-60°C könnte nach der „deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft“ (DLG) dem Silotrocknungsverfahren entsprechen. [28] Dabei wird Konsum- und Futtergetreide in bauchigen Rundsilozellen mit einem Vollbelüftungsboden auf maximal 6,5m aufgeschüttet. [28] Eine Mischtraverse mischt die Körner vertikal mit mindestens zwei Rührschnecken um. In 24 Stunden schafft sie mindestens zwei Umrundungen. [28] Getreide außer Mais wird mit 45°C getrocknet, Mais hingegen bei 60°C. [28] Durch die automatische Homogenisierung des Gutes und den geringen Bedienaufwand ist dieses Verfahren trotz relativ hoher Anschaffungskosten effizient. [28] Des Weiteren sind Bandtrockner und der Dächerschachtdurchlauftrockner zu erwähnen. [28] Bandtrockner trocknen bei 45-80°C, sind aber durch den hohen Stromverbrauch eher eine Seltenheit.[28] Besonders Mais und Körnerkräuter, also Produkte mit sehr hoher Erntefeuchte werden mit diesem Verfahren getrocknet. [28] Durch das Gegenstromprinzip werden die Körner von unten mit Trocknungsluft getrocknet, wobei sie mit einer Mischtraverse wieder durchgemengt werden. [28] Der Dächerschachtdurchlauftrockner trocknet im Standardverfahren bei 80°C. [28] Es ist ein rechteckiger Hochbehälter mit horizontal verlaufenden Luftschächten, die die Form eines Daches haben. [28] Von den so genannten Zugluftdächern zu den Abluftdächern strömt die erwärmte Luft. [28] Es können so alle drei Strömungsarten für den Trocknungsgang genutzt werden. [28] Dieses letzte Verfahren würde aber anhand der Aussage der Futterkrämerei bei ihren Hauptlieferanten nicht verwendet werden. [28]

Fazit:

Zusammenfassend ist zu sagen, dass vorsichtshalber alles Futter mindestens zwei Wochen bei mindestens -20 °C einzufrieren ist und Futterschädlinge bei einem geringen Befall erstmal nicht weiter bedenklich sind. In der Literatur ist man sich nicht einig, ob einfrieren auch die Eier und Nymphen nachhaltig abtötet. Auf der Seite vom Rennmausladen steht beispielsweise, dass das Einfrieren keine zuverlässige Methode zur Vorbeugung sei, da die einheimischen Schädlinge für wochenlange Minusgrade ausgelegt sind. Eine Art Frostschutz würde die Schädlinge bzw. Eier in einen Winterschlaf fallen lassen, sodass sie bei geeigneten Temperaturen wieder auftauen und sich weiter vermehren. [5] Eva Kunze hingegen gibt an, dass Futterschädlinge in der Natur ihre Eier geschützt vor Kälte in der Baumrinde, Moos, Laub etc. ablegen würden und sie damit -20 Grad auch im tiefsten Winter in Deutschland nie ausgesetzt wären. [29] Futterkrämerei schreibt auf ihrer Website, dass man sicherheitshalber mindestens zwei Wochen einfrieren soll, da es noch nicht ganz sicher ist, wie viel Schaden die Eier bei der Kälte nehmen, da sie meist deutlich resistenter als das Geschlüpfte sind. [1]

Falls man doch ausbacken möchte, dann bestenfalls bei maximal 60°C. Über die Temperaturbeständigkeit bei Futterschädlingen und Saugmilben kann ich keine genaue Aussage treffen, gehe aber davon aus, dass ihr Eiweiß denaturiert und sie somit nicht mehr lebensfähig sind.

Anschließend empfehle ich das Futter immer in luftdichten Bügelgläser im dunklen Schrank zu lagern. Gegen den Verlust von Antioxidanten wie Vitamin C und als Schädlingsvorbeugung würde auch Vakuumieren helfen.

Quellen:

1 https://www.futterkraemerei.com/Futterschaedlinge-Ein-Ratgeber-_-904.html (zuletzt aufgerufen: 20.10.21, 20:35 Uhr)

2 https://www.hamsterhilfe-nrw.de/?page_id=1617 (zuletzt aufgerufen: 18.10.21, 17:57Uhr)

3 Hubert Cremer (mündliche Quelle), Biomühle und Kräuterfutter GmbH in Kleve, und Bereitstellung von 3 vergleichenden Proben von 3 Bauern durch LUFA

4 https://www.dasfuttersilo.de/druckentwesung/ (zuletzt aufgerufen: 16.10.21, 18:39 Uhr)

5 https://www.rennmausladen.de/tipps-tricks/futtersch%C3%A4dlinge/ (zuletzt aufgerufen: 18.10.21, 19:57Uhr)

6 https://www.umweltbundesamt.de/mehlmilbe#aussehen (zuletzt aufgerufen: 18.10.21, 18:05 Uhr)

7 Einführung in die Ernährungslehre, Ernst Kofranyi, Willi Wirths, 2008)

8 https://www.chemie.de/lexikon/Hypovitaminose.html(zuletzt aufgerufen: 21.10.21, 16:29 Uhr)

9 https://www.nzz.ch/der_trick_mit_dem_vitamin_c-1.694995 (zuletzt aufgerufen: 17.10.21, 18:08 Uhr)

10 https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin (zuletzt aufgerufen: 23.10.21, 19:36 Uhr)

11 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/ratgeber/ernaehrungsratgeber/naehrstoffverluste-beim-kochen-ia (zuletzt aufgerufen: 18.10.21, 19:27 Uhr)

12 Von Preharvest and postharvest factors influencing vitamin C content of horticultural crops, Seung K. Lee, Adel A. Kader, 2000 (zuletzt aufgerufen: 17.10.21, 14:23 Uhr)

13 https://milchindustrie.de/milkipedia/pasteurisierung/ (zuletzt aufgerufen: 18.10.21, 15:58 Uhr)

14 Changes in quality of microwave-treated agricultural products—a review, R. Vadivambal, D.S. Jayas, 2007 (zuletzt aufgerufen: 17.10.21, 13:46 Uhr)

15 Study of vitamin C degradation in acerola pulp during ohmic and conventional heat treatment, Giovana Domeneghini Mercali, Débora Pez Jaeschke, Isabel Cristina Tessaro, Ligia Damascen,  Ferreira Marczak, 2012 (zuletzt aufgerufen: 19.10.21, 19:38 Uhr)

16 [Food Science and Technology] Vitamins In Foods Volume 20053719 (Analysis, Bioavailability, and Stability) – Thiamin (Vitamin B1)  (zuletzt aufgerufen: 17.10.21, 17:12 Uhr)

17 [Food Science and Technology] Vitamins In Foods Volume 20053719 (Analysis, Bioavailability, and Stability) – Vitamin D  (zuletzt aufgerufen: 16.10.21, 15:58 Uhr)

18https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/wie-werden-ungesaettigte-fettsaeuren-in-pflanzenoelen-beim-erhitzen-verae/?hitzestabilitaet-pflanzenoele (zuletzt aufgerufen: 16.10.21, 19:35 Uhr)

19https://www.gerber-instruments.com/de/lieferwerke/foss/getreide-mehl-und-futtermittelanalytik/nirs-ds2500.html (zuletzt aufgerufen: 18.10.21, 18:09 Uhr)

20 https://www.muengerhof.ch/files/ei_ernaehrung_d_sgz_09_15_2.pdf (zuletzt aufgerufen: 17.10.21, 17:57 Uhr)

21 Von HEAT TREATMENT ON THE NUTIRITIONAL VALUE OF MUNGBEAN.pdf, National Root Crops Research Institute (NRCRI), Abia State, Nigeria, 2009  (zuletzt aufgerufen: 15.10.21, 17:46 Uhr)

22 https://www.bioplanete.com/de/herkunft/kompetenz-in-oel/mehrfach-ungesaettigte-fettsaeuren-omega-3-6-wissen.html (zuletzt aufgerufen: 14.10.21, 22:57 Uhr)

23 Fettsäurenzusammensetzung (CLA, Omega-3-Fettsäuren) und Isotopensignatur der Milch ökologischer und konventioneller Betriebe und Molkereien“, Maria Ehrlich (Uni Kassel), 2006/2007, Dissertation

24 https://www.mri.bund.de/de/institute/sicherheit-und-qualitaet-bei-getreide/bereich-lipidforschung/faq-erhitzung-pflanzenoele/ (zuletzt aufgerufen: 16.10.21, 16:55 Uhr)

25 Vorlesung „Lebensmitteltechnologie“ bei Herrn Prof. Renner, Hochschule Rhein-Waal Kleve

26 Effects of Storage and Heat Processing on the Content and Composition of Free Fatty Acids in Oats,  ELDRID LEIN MOLTEBERG, 2 GJERMUND VOGT,’ ASTRID NILSSON,’ and WENCHE FROLICH”, 1994 (zuletzt aufgerufen: 25.10.21, 23.30 Uhr)

27https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/milchprodukte/rohmilch (zuletzt aufgerufen: 16.10.21, 23:48Uhr)

28 https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/technik/technik-in-der-pflanzenproduktion/dlg-merkblatt-425 (zuletzt aufgerufen: 15.10.21, 22:25 Uhr)

29 Kipi Konzept, Eva Kunze, 2018

30 https://www.umweltbundesamt.de/kornkaefer#gefahrenabschatzung (zuletzt aufgerufen: 11.10.21, 17:36 Uhr)